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Kritische Informationen der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Lebendspende / Transplantation / Hirntod

Presse

Artikel und Meldungen zu Organspende, Transplantation, Hirntod im September / Oktober 2012

Stand: 02.11.12, 199 Artikel

Oktober 2012

31. Oktober 2012

Entscheidungslösung bei der Organspende tritt in Kraft
Am 1. November 2012 tritt das „Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz“ in Kraft. Damit wird das Ziel, die Organspendebereitschaft in Deutschland zu erhöhen, gesetzlich verankert.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 31.10.12

Ja, nein - oder gar keine Antwort
Die Entscheidungslösung zur Organspende tritt in Kraft
Von Anne Raith
DEUTSCHLANDFUNK 31.10.12

Neues Gesetz: Ärzte und Politiker ringen um Vertrauen für Organspende
SPIEGEL Online 31.10.12

Spender gesucht
In dieser Woche tritt in Deutschland das neue Transplantationsgesetz in Kraft. Die Krankenversicherten müssen sich für oder gegen die Organspende aussprechen. Wird das den Organmangel beheben?
Von Martin Spiewak
DIE ZEIT Nr. 45, 31.10.12
Anm.: Der Artikel kann kommentiert werden.

Organspende: Nur mit dem neuen Herzen sieht man gut
Von Alard von Kittlitz
FAZ.NET 31.10.12

Organtransplantation: Vertrauensbildung wichtigste Maßnahme
Frankfurt/Münster – Mehr Vertrauen der Bürger in das System der Organspende erhoffen sich die Ärztekammern Westfalen-Lippe und Hessen von dem morgen in Kraft tretenden neuen Transplantationsgesetz.
AERZTEBLATT.DE 31.10.12

Transplantationsgesetz hat erklärtes Ziel schon jetzt verfehlt
Zu der morgen in Kraft tretenden Änderung des Transplantationsgesetzes erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch:
Berlin. „Selten hat sich die erklärte Absicht des Gesetzgebers so schnell überholt wie bei der Änderung des Transplantationsgesetzes.
PRESSEMITTEILUNG Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 31.10.12

Organspenden sind ein Akt der Mitmenschlichkeit
Mit neuem Gesetz soll die Zahl der Organspenden erhöht werden
Ab dem morgigen 1. November 2012 gilt das "Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz", mit dem die Zahl der Organspenden erhöht werden soll. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder hat sich in den vergangenen Jahren für diese Initiative stark gemacht.
PRESSEMITTEILUNG Volker Kauder MdB, CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag 31.10.12

Organspende: Menschen zu einer Entscheidung ermutigen
Berlin. Anlässlich des Inkrafttretens der Entscheidungslösung in der Organspende diesen Donnerstag erklärt die Berichterstatterin der FDP-Bundestagsfraktion für Transplantationsmedizin Gabriele Molitor: Das neue Gesetz soll Menschen einen Anstoß geben, sich mit der sensiblen Thematik der Organspende auseinanderzusetzen und eine Entscheidung zu treffen.
PRESSEMITTEILUNG Gabriele Molitor MdB, FDP 31.10.12

Transplantationsgesetz kann helfen, Vertrauen wieder herzustellen
Windhorst: Die Verweigerung der Organspende bedeutet die Verlängerung der Warteliste des Todes
Von dem neuen Transplantationsgesetz, das morgen in Kraft tritt, erhofft sich der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, ein wieder steigendes Vertrauen in das System der Organspende.
PRESSEMITTEILUNG Ärztekammer Westfalen-Lippe 31.10.12

Organspenden gehen nach Skandalen stark zurück
DER WESTEN 31.10.12

Organspende mit Seltenheitswert
Skandale mit Folgen: Seit den Enthüllungen mutmaßlicher Schummeleien in der Transplantationsmedizin ist die Zahl gespendeter Organe massiv eingebrochen - keine guten Vorzeichen für die am 1. November in Kraft tretende Organspende-Reform.
Ärzte Zeitung online, 31.10.12

"Das Aufbäumen der Ethiker"
Von Thomas Ley
Die Nationale Ethikkommission will die Schweizer vor jedem Gedanken an eine Organspende verschonen. Und sie macht es sich dabei sehr einfach, finden Experten.
BASLER ZEITUNG 31.10.12


30. Oktober 2012

Bahr wirbt für Organspende
AERZTEBLATT.DE 30.10.12

Neureglung zur Organspende: die Entscheidungslösung gilt ab 1. November
Frankfurt am Main. Am 01. November 2012 ist es soweit und die bisherige „erweiterte Zustimmungslösung“ wird durch die „Entscheidungslösung“ ersetzt. Alle Bundesbürger sollen in Zukunft regelmäßig die Möglichkeit erhalten, sich über das Thema Organspende zu informieren und dazu eine eigene Entscheidung zu treffen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation DSO 30.10.12

Gesetzliche Neuregelung zur Organ- und Gewebespende: BZgA intensiviert Aufklärungs- und Informationsarbeit
Köln. Am 1. November 2012 tritt das Gesetz zur Einführung der Entscheidungslösung in Kraft. Alle Bürgerinnen und Bürger werden ab dem 16. Lebensjahr regelmäßig aufgefordert, sich mit dem Thema Organ- und Gewebespende auseinanderzusetzen und eine Entscheidung zur eigenen Organspendebereitschaft zu treffen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat den gesetzlichen Auftrag, die Bevölkerung umfassend zum Thema Organ- und Gewebespende aufzuklären.
PRESSEMITTEILUNG Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 30.10.12

Spenderorgane noch immer Mangelware
Am 1. November tritt das neue Transplantationsgesetz in Kraft. Hamburg startet jetzt eine eigene Kampagne
Von Gisela Schütte
DIE WELT 30.10.12

Der hohe Preis der Transplantationsmedizin
Kommentar der anderen - von Andreas Kirchmair
Ist der Hirntod der wirkliche, endgültige Tod? Wenn nicht, was gibt uns dann das Recht, diesem Leben ein Ende zu setzen?
DER STANDARD 30.10.12


29. Oktober 2012

Trotz Transplantations-Skandal: Werbung für Organspende
Von Guido Bohsem
SUEDDEUTSCHE.DE 29.10.12

Wissenschaftsminister Heubisch begrüßt Einsatz der TK für mehr Transparenz bei Organspenden
Am 1. November 2012 tritt das reformierte Transplantationsgesetz in Kraft. Es verpflichtet die Krankenkassen, allen Versicherten über 16 Jahren Informationen zur Organspende mit einem Organspendeausweis zuzuschicken und sie aufzufordern, darauf eine Entscheidung für oder gegen eine Organspende festzuhalten.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 29.10.12

Organspende-Reform belebt Debatte um Hirntod
Die Diagnose "Hirntod" ist bindende Voraussetzung dafür, dass Patienten Organe entnommen werden dürfen. Ob mit dem Hirntod das Leben wirklich endet, ist umstritten.
WELT Online 29.10.12

Partnertausch mit Niere
Faktencheck: Organ-Tauschring
Ralf Grötker
Elke Büdenbeber hatte Glück. Frank-Walter Steinmeier konnte seiner kranken Gattin eine Niere spenden. Die Blutgruppen der beiden waren kompatibel. Viele Paare haben weniger Glück. Ein Organ-Tauschring, in den USA und den Niederlanden bereits Praxis, könnte ihnen helfen. Zeit, die neue Methode auch in Deutschland einzuführen!
TELEPOLIS 29.10.12


27. Oktober 2012

Organspende: Der lebende Mensch ist keine Sache
Von Axel W. Bauer
FAZ.NET 27.10.12

Organspende-Skandal: Zwei neue Verdachtsfälle an Münchner Klinikum
BR 27.10.12

TK prescht bei Organspende vor
Die meisten Krankenkassen wollen erst im nächsten Jahr Spenderausweise verschicken Von Stefan von Borstel
DIE WELT 27.10.12


26. Oktober 2012

Krankenkassen beginnen mit Versand: Organspendeausweis für Millionen Deutsche
RP-Online 26.10.12

Skandal um Organspende: Klinik schließt Warteliste für neue Patienten
SUEDDEUTSCHE.DE 26.10.12

Organskandal: Münchner Klinikum stoppt Transplantationen
AERZTEBLATT.DE 26.10.12

Keine Aufnahme neuer Patienten auf die Warteliste für Lebertransplantationen am Klinikum rechts der Isar
Klinikum führt aufwändige Untersuchung von Lebertransplantationen durch
Auf Empfehlung des Aufsichtsratsvorsitzenden Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat der Vorstand des Klinikums rechts der Isar beschlossen, zunächst keine neuen Patienten auf die Warteliste für Lebertransplantationen aufzunehmen.
PRESSEMITTEILUNG Klinikum rechts der Isar TU München 26.10.12

Transplantation: Bayern unter der Lupe
Die mutmaßlichen Schummeleien bei Lebertransplantationen haben Bayern aufgeschreckt.
Ärzte Zeitung 26.10.12

Expertenkommission zur Überprüfung der bayerischen Transplantationszentren nimmt Arbeit auf
Die Lebertransplantationszentren in Bayern stellen sich der Überprüfung durch eine unabhängige Expertenkommission. Dies hatte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch bereits Mitte August mit den Transplantationszentren vereinbart. Heute nimmt die Expertenkommission unter Vorsitz von Professor Ferdinand Mühlbacher ihre Arbeit auf.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 26.10.12

Transplantationsmedizin: Chance des heilsamen Schocks
Siegmund-Schultze, Nicola
Erst Göttingen und Regensburg, dann München.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(43) 26.10.12

Randnotiz: Falscher Zeitpunkt
Siegmund-Schultze, Nicola
Mehr Transparenz und Kontrolle wird in der Transplantationsmedizin gefordert, nicht nur an Kliniken, sondern auch bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO).
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(43) 26.10.12

Gesundheitsministerin Kristin Alheit: Meinung zur Organspende bilden und dokumentieren – Entscheidungslösung tritt ab November in Kraft
Kiel. Mitte 2012 hat das neue Transplantationsgesetz den Bundesrat passiert. Es sieht ab dem ersten November die so genannte Entscheidungslösung in Bezug auf Organspenden vor. Darüber hinaus sollen auch Behörden bei der Ausgabe von amtlichen Ausweisen, wie z. B. Pass oder Führerschein, Informationen zur Organspende ausgeben.
PRESSEMEITTEILUNG Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein 26.10.12

Hauttumoren nach Nierentransplantation: Sirolimus ist eine Option bei Patienten mit Hauttumoren
Siegmund-Schultze, Nicola
Mehr als die Hälfte der Organempfänger entwickeln im Langzeitverlauf Hauttumoren, vor allem nicht-melanozytäre wie Basalzell- und Plattenepithelkarzinome (SCC). Das Risiko ist bis zu 65-mal höher als in der Normalbevölkerung.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(43) 26.10.12


25. Oktober 2012

Organspende: Kann fehlender Widerspruch als Einverständnis gelten?
Schweiz: Die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK-CNE) veröffentlicht heute ihre Stellungnahme Nr. 19/2012 mit dem Titel „Zur Widerspruchslösung im Bereich der Organspende: Ethische Erwägungen“.
PRESSEMITTEILUNG Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK-CNE) 25.10.12 (PDF-Format)

Ethikkommission: Automatische Organspende fragwürdig
20MIN.CH 25.10.12

Organspende: Weniger Spender, mehrere Gründe
Von Christina Hohmann-Jeddi
In diesem Jahr gab es in Deutschland bislang weniger Organspenden als in den Jahren zuvor. Dazu haben mit Sicherheit die Skandale um das Vergabeverfahren in einigen Kliniken geführt. Sie sind aber nicht der einzige Grund für den wachsenden Mangel an Spenderorganen.
PHARMAZEUTISCHE ZEITUNG Ausgabe 43/2012 25.10.12

Ethikrat traf Abgeordnete in Berlin
Berlin. Am gestrigen Mittwoch hat der Deutsche Ethikrat seinen zweiten Parlamentarischen Abend im laufenden Jahr in Berlin veranstaltet, um über den Stand der Beratungen zu aktuellen Themen zu berichten und mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestages zu diskutieren.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Ethikrat 25.10.12


24. Oktober 2012

Designierter Organspende-Chef: Soll da ein Plagiator an die Spitze?
Dem designierten Chef der Organspende-Stiftung, Helmut Arbogast, werden ein Plagiat und Datenfälschung vorgeworfen. Seine Habilitation ist ausgesetzt.
von Heike Haarhoff
TAZ 24.10.12

Faktencheck: Organ-Tauschringe: Eine gute Idee? (Teil I)
Der diesjährige Wirtschafts-Nobelpreisträger Alvin Roth hat der Organspende neue Möglichkeiten eröffnet. Das von ihm entwickelte Verfahren eines Tauschrings hilft, passende Spender zum Beispiel von Nieren für möglichst viele Patienten zu finden – ohne dass dabei Geld ins Spiel kommt. Wir wollen wissen: Wäre das hierzulande möglich? Die Spur führt zu brisanten und bislang noch nicht öffentlich präsentierten Plänen für einen deutschen Organ-Tauschring. Außerdem geht es um die Frage, warum es so gewichtige Ethik-Unterschiede zwischen Deutschland und den USA gibt.
DEBATTENPROFIS.DE 24.10.12


18. Oktober 2012

Klinikum rechts der Isar: Leberspezialist reicht Rücktritt ein
Die Unregelmäßigkeiten bei Lebertransplantationen am Klinikum rechts der Isar ziehen weitere Kreise. Nun wurde bekannt, dass ein maßgeblicher Leberspezialist seine Kündigung zum Monatsende eingereicht hat.
Jeanne Turczynski
BR 18.10.12

Transplantation: Rekord-OP verhilft Mann zu neuem Gesicht
WELT Online 18.10.12

Durchbruch bei der Gewebezüchtung mit neuer Titankammer
Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnten jetzt mit einer neuartigen Titankammer künstliches Gewebe züchten, das Patienten mit Gewebedefekten transplantiert werden kann. Für seine Habilitationsschrift zum Thema erhielt PD Dr. Andreas Arkudas den diesjährigen Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC).
PRESSEMITTEILUNG Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 18.10.12


17. Oktober 2012

Zahl der Organspenden geht deutlich zurück
AERZTEBLATT.DE 17.10.12

Immer weniger Organspenden
Klarer Trend: Die Zahlen der Organspenden und der Spender sinken. Experten sind alarmiert: Liegt es an den jüngsten Skandalen? Nicht unbedingt.
Ärzte Zeitung 17.10.12

Zahl der Organspenden sinkt nach Skandal in Göttingen drastisch
Osnabrück. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) schlägt Alarm: Nach den jüngsten Skandalen sinkt die Zahl der Organspenden in Deutschland drastisch.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG 17.10.12


16. Oktober 2012

Transplantationen 2012: Zahl der Organspenden geht zurück
SPIEGEL Online 16.10.12

Organspende: Entscheidungen nach dem großen Skandal
Ab 1. November werden Krankenkassen Info-Briefe über Organspende verschicken- und das, während die Ermittlungen Organspende-Skandal laufen.
Von Ulrike von Leszczynski
FRANKFURTER RUNDSCHAU 16.10.12

"Wir müssen die Transplantationen vereinfachen"
TU-Präsident über Rechts der Isar
Von Sebastian Krass und Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 16.10.12


15. Oktober 2012

Kardiologe: Der Hirntod ist "biologisch nicht der Tod des Menschen"
Paolo Bavastro fordert mehr Aufklärung über die Probleme der Transplantationsmedizin
Paolo Bavastro im Gespräch mit Andreas Müller
DEUTSCHLANDFUNK 15.10.12


14. Oktober 2012

Warum Norweger mit ihren Organen spendabel sind
Todkranke müssen in Norwegen nicht lange auf neue Organe warten. Auch das Missbrauchsrisiko ist klein. Was läuft anders als in Deutschland? Eine Spurensuche im Land der willigen Organspender.
Von Clemens Bomsdorf
WELT Online 14.10.12


13. Oktober 2012

Eine schwierige Operation
Transplantationen am Klinikum rechts der Isar
Von Christina Berndt
Wurde am Klinikum rechts der Isar bei Transplantationen getrickst?
SUEDDEUTSCHE.DE 13.10.12

Neues Ohr auf Arm von Krebspatienten gezüchtet
Eine 42-Jährige aus den USA besitzt ein Ohr, das Ärzte aus Knorpel ihres Brustkorbs geformt haben und das auf ihrem Unterarm gewachsen ist. Krebs hatte das Original zerstört.
Von Julia Jaroschewski
WELT Online 13.10.12


12. Oktober 2012

Richtlinienverstöße bei Transplantationen: Ermittlungen am Klinikum rechts der Isar
Siegmund-Schultze, Nicola
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(41) 12.10.12

Transplantations-Skandal: Organspenden gehen deutlich zurück
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 12.10.12

Chinas Gesundheitsministerium will Organsuchenden fairere Chance geben
Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums kündigte am Mittwoch ein nationales Organspendesystem an, dass Patienten eine fairere Transplantationschance gewähren soll. Den illegalen Organhandel wird das mangels genügend freiwilliger Spender nicht eindämmen, mahnen Experten.
China Internet Information Center (CIIC) 12.10.12

Nierentransplantate funktionieren in Europa länger als in den USA
Heidelberg – Der prekäre Versicherungsschutz vieler US-Amerikaner wirkt sich ungünstig auf die Erfolgsrate von Nierentransplantationen aus.
AERZTEBLATT.DE 12.09.12


11. Oktober 2012

Organspende-Skandal: Klinikleitung war frühzeitig informiert
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 11.10.12

Stellungnahme des Klinikums rechts der Isar zu den gemeldeten Vorfällen bei Lebertransplantationen
Am 10. Oktober 2012 fand ein Gespräch unter Leitung des Präsidenten der TU München, Prof. Wolfgang A. Herrmann, zur künftigen Zusammenarbeit im neu strukturierten Transplantationszentrum des Klinikums rechts der Isar statt. Im Rahmen des Gesprächs wurden die Kommunikationsschwächen der Vergangenheit aufgearbeitet. Daraus entstand die nachfolgende einvernehmliche Erklärung:
PRESSEMITTEILUNG Klinikum rechts der Isar TU München 11.10.12

Mediziner gegen Organspende nach Herzversagen
Berlin – Das Ethikrat-Mitglied Eckhard Nagel lehnt den Vorschlag der Deutschen Transplantationsgesellschaft ab, Organe bereits nach dem Herztod für eine Organspende zu entnehmen.
AERZTEBLATT.DE 11.10.12

Nagel: Hirntod sicherstes Kriterium
Ethikratsmitglied wendet sich gegen Organspende nach Herzstillstand
Eckhard Nagel im Gespräch mit Gabi Wuttke
DEUTSCHLANDRADIO 11.10.12

Immer weniger Herztote in Deutschland – starke regionale Schwankungen – Herzinfarkt ist Männersache, Herzinsuffizienz Frauensache
Hamburg – „Die Sterblichkeit an den am weitesten verbreiteten Herz-Kreislauf-Krankheiten ist in Deutschland stark rückläufig, außerdem nimmt der Anteil tödlicher Herzkrankheiten an allen Krankheiten laufend ab“, berichtet Prof. Dr. Georg Ertl (Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik Würzburg), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie anlässlich der Herbsttagung der DGK und der Jahrestagung der Arbeitsgruppe Rhythmologie in Hamburg.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) 11.10.12

Immer weniger Herztote in Deutschland
AERZTEBLATT.DE 11.10.12


10. Oktober 2012

Transplantationsskandal: Neue Verdachtsfälle in Regensburg
Ärzte Zeitung, 10.10.12


09. Oktober 2012

CSU-Politiker will Organtransplantationen stärker kontrollieren
Johannes Singhammer: Prämienzahlungen verbieten
Moderation: Gabi Wuttke
DEUTSCHLANDRADIO 09.10.12

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zum Stand der Überprüfung der bayerischen Transplantationszentren
„Beim ersten Runden Tisch mit den Leitern der Transplantationszentren am 13. August 2012 hatte ich darum gebeten, dass sämtliche Lebertransplantationen an den fünf bayerischen Universitätsklinika intern überprüft werden. Im Zuge dessen habe ich die Transplantationszentren in Bayern aufgefordert, mir ihre Berichte bis zum 15. Oktober 2012 vorzulegen.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 09.10.12

Unstimmigkeiten bei Leber-Transplantationen: Weitere Verdachtsfälle am Uniklinikum Regensburg
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 09.10.12

Neue Verdachtsfälle im Regensburger Organspende-Skandal
Oberarzt könnte in 43 statt 23 Fällen manipuliert haben
NORDBAYERN.DE 09.10.12

Transportsystem für Spenderherzen: Damit das Herz frisch bleibt
Das Organ Care System soll die Zahl der Transplantationen erhöhen, verspricht der Hersteller. Dabei ist das Gerät kaum getestet und schwer zu bedienen.
von Heike Haarhoff
TAZ 09.10.12


08. Oktober 2012

Verstöße bei Organvergabe: Konsequenzen für Münchner Klinik
SPIEGEL Online 08.10.12

Aufsichtsrat zieht Notbremse
Kontrolleure krempeln Transplantationsmedizin im Klinikum rechts der Isar um
DIE WELT 08.10.12

Minister ordnet Not-OP an
Transplantationszentrum am Münchner Klinikum rechts der Isar bekommt nach Manipulationsvorwurf neue Leitung. Verdacht eines Schweigekartells erhärtet sich
Von Heike Haarhoff
TAZ 08.10.12

Funktion und Grenzen von Todesdefinitionen
Angesichts der Fortschritte der Transplantationsmedizin wurde mit dem Hirntod-Kriterium in der Grauzone zwischen Leben und Tod eine angeblich eindeutige Todessituation definiert. Das Kriterium ist aber umstritten, die Frage verlangt nach einer politischen Klärung.
Gastkommentar von Paolo Becchi
Neue Zürcher Zeitung 08.10.12


07. Oktober 2012

Herztod
Diskussion um Organspende
Transplantation geht nur, wenn es Spender gibt. Es gibt nie genug. Um an mehr Organe zu kommen, haben die Ärzte die Grenzen des Todes verschoben.
Von Alard von Kittlitz
FAZ.NET 07.10.12
Anm.: Sehr lesenwerter Artikel, der zeigt, wohin die Entwicklung geht.

Transplantationsmedizin am Münchner Klinikum wird neu organisiert
AERZTEBLATT.DE 07.10.12

Organspende: Was läuft schief im deutschen System?
von Rainer Woratschka
Nach Göttingen und Regensburg gibt es in Bayern weitere Organspende-Skandale. Dort gibt es Forderungen nach strengeren Regeln. Dagegen verlangt die Deutsche Transplantationsgesellschaft eine Organentnahme bereits nach dem Herzstillstand.
TAGESSPIEGEL 07.10.12

Organspende-Skandal: Klinikum rechts der Isar organisiert Transplantationsmedizin neu
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 07.10.12


06. Oktober 2012

Ergebnisse der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung des Klinikums rechts der Isar
Aufgrund der Vorfälle bei Lebertransplantationen am Klinikum rechts der Isar hat Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch als Aufsichtsratsvorsitzender eine Sondersitzung des Aufsichtsgremiums einberufen.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 06.10.12

Transplantationsskandal: Münchner Chefarzt verschweigt Manipulationsverdacht
Der Chefarzt eines Münchener Transplantationszentrums soll über Fälschungen von Patientenakten informiert gewesen sein. Jetzt werden alle bayerischen Kliniken untersucht.
ZEIT Online 06.10.12

Organspenden am Klinikum Rechts der Isar: Chefarzt verschwieg Manipulationsverdacht jahrelang
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 06.10.12

Organtransplantationen: Neue Leber für Trinker?
von Patrick Guyton
Auch eine Münchner Klinik soll gegen Regeln bei der Verpflanzung von Organen verstoßen haben. Der Ärztliche Direktor bestätigt einen Verdachtsfall. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
TAGESSPIEGEL 06.10.12

Transplantationsskandal Konsequenzen im Klinikum Rechts der Isar
Der Transplantationsskandal am Münchner Klinikum rechts der Isar hat Konsequenzen. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) will die Transplantationsmedizin am Münchner Universitätsklinikum Rechts der Isar neu organisieren.
BR Online 06.10.12


05. Oktober 2012

Transplantationsskandal: Zentren sollen regelmäßig überprüft werden
Siegmund-Schultze, Nicola
Künftig sollen alle 47 Transplantationszentren in Deutschland auf das Einhalten von Richtlinien geprüft werden.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(40), 05.10.12

Heubisch kündigt rasche Prüfung neuer Transplantations­vorwürfe an
AERZTEBLATT.DE 05.10.12

Klinikum rechts der Isar in München: Umstrittene Warteliste
Von Christina Berndt
Im Münchner Klinikum rechts der Isar wurden offenbar Patienten für ein Spenderorgan vorgesehen, die nicht unter die strengen Richtlinien fallen - zum Beispiel Alkoholiker.
SUEDDEUTSCHE.DE 05.10.12

Dialysen nicht mit den Kassen abgerechnet
Transplantation: In München gibt es weitere Verdachtsfälle vorsätzlicher Manipulation von Patientendaten: Dem Klinikum rechts der Isar fehlen Belege, dass Blutwäschen tatsächlich erfolgt sind.
TAZ 05.10.12

Organspendeskandal: Konsequenzen für Bayern?
Grüne fordern in Berichtsantrag umfassende Aufklärung von Staatsregierung
Die Grünen im Bayerischen Landtag sehen mit Sorge, dass der Skandal um die Manipulationen in der Organtransplantation an den Unikliniken Göttingen und Regensburg immer weitere Kreise zieht.
PRESSEMITTEILUNG Bündnis 90 / Die Grünen im Bayerischen Landtag 05.10.12

Transplantationsskandal: Grüne fordern Aufklärung
MdL Theresa Schopper stellt klar: Der Gesundheitsausschuss muss umgehend informiert werden! Die Grünen im bayerischen Landtag fordern umgehende und komplette Aufklärung des Transplantationsskandals am Münchner Klinikum rechts der Isar.
PRESSEMITTEILUNG Die Grünen im Bayerischen Landtag 05.10.12

Chinas illegale Organtransplantationen
Rep. Christopher H. Smith / Gastkommentar
In der Washington Times veröffentlichte der republikanische Kongressabgeordnete Christopher H. Smith am 18. September einen Kommentar zu dem in China vermuteten Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentlichen wir hier die Übersetzung.
EPOCH TIMES DEUTSCHLAND 05.10.12

Synthetische Hornhaut-Prothese heilt Blindheit
Künstliche Kornea schon bald direkt am Menschen einsetzbar
PRESSETEXT.COM 05.10.12


04. Oktober 2012

CSU verlangt umfassende Reform der Organspende
Angesichts der immer neuen Manipulationsfälle bei Transplantationen besteht die CSU auf einer umfassenden Neuregelung der Organspende.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 04.10.12

Neue Belege für unfaire Organ-Vergabe
Von Timot Szent-Ivanyi
Werden Privatpatienten bei Organ-Transplantationen bevorzugt? Der Verdacht steht schon lange im Raum, aber jetzt lassen sich die Auffälligkeiten durch eine neue Statistik belegen.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 04.10.12

Verdacht auf manipulierte Laborwerte bei Organvergabe in München
AERZTEBLATT.DE 04.10.12

Das große Umetikettieren
Transplantation: Der Verdacht der Manipulation am Münchner Klinikum rechts der Isar erhärtet sich. Blutwerte eines Leberpatienten sollen absichtlich vertauscht worden sein
Von Heike Haarhoff
TAZ 04.10.12

Einzeltätertheorie? Pffft!
Der Transplantationsskandal hat seit München eine neue Qualität
Kommentar von Heike Haarhoff
TAZ 04.10.12

Hannover: Chirurgen gelingt Lebend-Lungenspende
Hannover – Eine Lebend-Lungenspende haben Chirurgen der Medizinischen Hoch­schule Hannover (MHH) vorgenommen.
AERZTEBLATT.DE 04.10.12


03. Oktober 2012

Vergabe von Spenderorganen: Verdacht auf Manipulation erhärtet sich
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 03.10.12


02. Oktober 2012

Münchner soll Organspende-Daten gefälscht haben
Wurden auch am Münchner Klinikum Rechts der Isar Daten gefälscht, damit Patienten schneller Spenderorgane bekommen?
WELT Online 02.10.12

Staatsanwaltschaft prüft Organvergabe an Münchner Klinik
AERZTEBLATT.DE 02.10.12

Auffälligkeiten bei Organtransplantationen am Klinikum rechts der Isar
Das Klinikum rechts der Isar hat das Wissenschaftsministerium und das Gesundheitsministerium heute Nachmittag darüber informiert, dass sich bei der weiteren internen Prüfung der festgestellten Auffälligkeiten bei Transplantationen Anhaltspunkte ergeben haben, dass im Einzelfall eine Manipulation nicht ausgeschlossen werden kann.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 02.10.12

Klinikum rechts der Isar informiert über Untersuchung zu Lebertransplantationen
In Reaktion auf die Vorfälle in Göttingen und Regensburg hat der Vorstand des Klinikums rechts der Isar am 6. August eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe beauftragt, in einem internen Audit alle Lebertransplantationen der letzten Jahre am Klinikum rechts der Isar im Detail zu überprüfen. Die Arbeitsgruppe untersuchte alle 163 Lebertransplantationen, die zwischen Januar 2007 und Juli 2012 am Klinikum durchgeführt wurden. Das interne Audit ergab einzelne Auffälligkeiten.
PRESSEMITTEILUNG Klinikum rechts der Isar München 02.10.12


01. Oktober 2012

Neue Vorwürfe im Transplantationsskandal
Organvergabe: Ärztepräsident wirft Münchner Klinikum rechts der Isar vor, einen Tumorpatienten regelwidrig transplantiert zu haben. Auch in Hamburg prüfen Staatsanwälte einen Anfangsverdacht
TAZ 01.10.12

Vergabe von Spenderorganen: Kritik von Montgomery
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 01.10.12

Organspenden-Skandal am Klinikum rechts der Isar: Gedächtnisprotokoll weist auf vorsätzliche Manipulation hin
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 01.10.12

In vier Fällen Verstöße bei Organvergabe an Münchner Klinik
AERZTEBLATT.DE 01.10.12

Behandlungsfehler: Viel Leid und noch mehr Fragen
Susanne Kailitz
Sie hinterlassen oft ratlose Angehörige. Ein Fall aus Leipzig
DAS PARLAMENT Nr. 40 / 01.10.12
Ein erschütternder Beitrag, der auch das Thema Zustimmung zur Organspende bei Frühgeborenen streift.

Künstliche Hornhaut vor der klinischen Erprobung
Potsdam/Halle/Köln – Klinische Tests mit einer künstlich erzeugten Cornea sollen in Kürze in der Augenklinik Köln-Merheim beginnen.
AERZTEBLATT.DE 01.10.12

Künstliche Hornhaut schenkt Augenlicht
Häufig sind es Erkrankungen der Augenhornhaut, die Blindheit verursachen. Die etablierte Therapie ist die Transplantation der Cornea, doch diese ist in einigen Fällen nicht möglich. Oft sind auch Spenderhornhäute rar. Eine künstliche Hornhaut könnte diesen Mangel künftig ausgleichen und das Augenlicht der betroffenen Patienten retten.
PRESSEMITTEILUNG Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP 01.10.12

Ohr-Prothese aus Eigengewebe
Plastischen Chirurgen ist es gelungen, mit einer Reihe spektakulärer Operationen einer Krebspatientin ein neues Ohr zu schaffen. Zwischenzeitlich befand sich das Körperteil monatelang an ihrem Unterarm.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 01.10.12


September 2012

30. September 2012

Vorwürfe im Transplantationsskandal: Jetzt auch in Hamburg
Ärztepräsident Montgomery wirft einer Klinik vor, eine Transplantation regelwidrig vorgenommen zu haben. Auch in Hamburg gibt es einen Verdachtsfall.
von Heike Haarhoff
TAZ 30.09.12

Patienten bevorzugt: Münchner Uniklinik gibt Fehler bei Transplantationen zu
Ärzte Zeitung, 30.09.12

„Menschen sterben nicht, weil sie kein Organ bekommen, sondern weil sie todkrank sind“
Pfarrer Wolfgang Raiser spricht über die Problematik der Organspende –Am Donnerstag findet im Paulussaal eine Podiumsdiskussion zum Thema statt
SCHWÄBISCHE.DE 30.09.12


29. September 2012

"Bedauerliche Fehler"
Manipulations-Verdacht bei Organspenden in München
Fehler aber kein Vorsatz: Der Leiter des Transplantationszentrums am Klinikum rechts der Isar geht fest davon aus, dass es keine absichtlichen Manipulationen in dem Krankenhaus gab, um Patienten bei der Organzuteilung zu bevorzugen.
Interview: Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 29.09.12

Manipulationsverdacht bei Organspenden: Zu viel der Auffälligkeiten
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 29.09.12

Organ-Skandal! Atmender Junge für tot erklärt
US-Ärzte sollen unter Druck gesetzt worden sein
New York (USA) – Ein Organspende-Skandal erschüttert die USA: Ärzte sollen vom „Organ Donor“-Netzwerk unter Druck gesetzt worden sein, Patienten schnell für hirntod zu erklären, damit deren Organe entnommen werden konnten.
BILD.DE 29.09.12


28. September 2012

Organ-Skandal im Rechts der Isar?
Staatsanwalt ermittelt wegen Fehlern bei Leber- Transplantationen
BILD.DE 28.09.12

Deutsche Stiftung Organtransplantation: Ministerium will neuen Chef nicht
Das Gesundheitsministerium lehnt den designierten neuen Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation offenbar ab. Es geht um Vertrauensbildung.
von Heike Haarhoff
TAZ 28.09.12

Die Hälfte aller Schweizer Nierenlebendspender 10 Jahre nach der Spende krank
Die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. (IGN e. V.) veröffentlicht heute um 13 Uhr per Newsletter brisante Daten aus dem Schweizer Lebendspendenregister, welche bis heute zurückgehalten werden. REPORT MAINZ (SWR) berichtete am 21. August 2012 in der ARD auf Basis dieser Daten schon zum zweiten Mal über die möglichen Folgen einer Nierenlebendspende für den Spender.
PRESSEMITTEILUNG Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. (IGN e.V.) 28.09.12

CT-Angiographie im Kontext der Hirntoddiagnostik
CT angiography in the diagnosis of brain death
Angstwurm, Heinz
Editorial zu dem Beitrag: „Apparative Zusatzverfahren bei der Hirntoddiagnostik – Ein Vergleich von SEP, AEP, EEG, TCD und CT-Angiographie“ von Stefan Welschehold et al. auf den folgenden Seiten
Deutsches Ärzteblatt Int 2012; 109(39): 623; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0623, 28.09.12

Apparative Zusatzverfahren bei der Hirntoddiagnostik: Ein Vergleich von SEP, AEP, EEG, TCD und CT-Angiographie
Technical aids in the diagnosis of brain death—a comparison of SEP, AEP, EEG, TCD and CT angiography
Welschehold, Stefan; Boor, Stephan; Reuland, Katharina; Thömke, Frank; Kerz, Thomas; Reuland, André; Beyer, Christian; Gartenschläger, Martin; Wagner, Wolfgang; Giese, Alf; Müller-Forell, Wibke
Hintergrund: Die apparativen Zusatzuntersuchungen bei der Hirntoddiagnostik werden kontrovers diskutiert. Die intraarterielle Angiographie ist international der Goldstandard, kann in Deutschland allerdings nur bei einer therapeutischen Option durchgeführt werden.
Deutsches Ärzteblatt Int 2012; 109(39): 624-30; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0624, 28.09.12


27. September 2012

Flächendeckende Überprüfung von Transplantationszentren angelaufen
Berlin. Anknüpfend an die von Bund, Ländern und den maßgeblichen Akteuren der Transplantationsmedizin am 27. August 2012 im Bundesgesundheitsministerium gefasste gemeinsame Erklärung haben die Prüfungskommission und die Überwachungskommission (in gemeinsamer Trägerschaft von Deutscher Krankenhausgesellschaft, GKV-Spitzenverband und Bundesärztekammer) in ihrer heutigen Sitzung die Verfahren zur Intensivierung der Kontrollen in den Transplantationszentren im Einzelnen festgelegt.
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG von Prüfungskommission und Überwachungskommission in gemeinsamer Trägerschaft von Deutscher Krankenhausgesellschaft, GKV-Spitzenverband und Bundesärztekammer 26.09.12

Organspende: Neuer Verdacht auf Manipulation in München
An einem Münchner Klinikum wird derzeit ein Verdacht geprüft: Auf den Wartelisten für Lebertransplantationen waren Auffälligkeiten festgestellt worden. Einzelheiten sind noch nicht bekannt.
SPIEGEL Online 27.09.12

Transplantationen: Münchner Klinik räumt Unstimmigkeiten ein
Wie oft wird bei der Vergabe von Organspenden manipuliert? Während die Behörden um schärfere Kontrollen ringen, sind Prüfer auch in München auf Auffälligkeiten gestoßen.
SPIEGEL Online 27.09.12

Auffällige Lebern auch in München
Am Klinikum rechts der Isar haben Patienten aufgrund falscher Laborwerte schneller Organe erhalten. Um gezielte Manipulation handelt es sich wohl nicht.
von Heike Haarhoff
TAZ 27.09.12

Vergabe von Spenderorganen: Münchner Klinik räumt Auffälligkeiten ein
SUEDDEUTSCHE.DE 27.09.12

Manipulierte Organvergabe: Münchner Klinikum rechts der Isar unter Verdacht
Göttingen, Regensburg - und nun München? Auch im Klinikum rechts der Isar habe es "Auffälligkeiten" bei der Vergabe von Spenderorganen gegeben, erklärt Ärztepräsident Montgomery.
SUEDDEUTSCHE.DE 27.09.12

Auffälligkeiten bei Organspenden in Münchner Klinik
DIE WELT 27.09.12

Auffälligkeiten in Münchner Klinikum: Streit um neuen Organspende-Verdacht
STERN.DE 27.09.12

Organtransplantation: Manipulationsverdacht in München
Berlin – Zwei Monate nach dem Bekanntwerden von Manipulationen bei der Vergabe von Spenderorganen an Transplantationszentren gibt es jetzt im Klinikum rechts der Isar Unregelmäßigkeiten.
AERZTEBLATT.DE 27.09.12

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft München I vom 27.09.2012 - Organtransplantationen im Klinikum rechts der Isar, München
Die Staatsanwaltschaft München I prüft mit gutachterlicher Unterstützung seit August 2012 auf Grund einer Anzeige des Klinikums rechts der Isar in München, ob falsche Vorwürfe gegen das Klinikum im Zusammenhang mit Organtransplantationen in einem anonymen Schreiben an das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst erhoben wurden.
PRESSEMITTEILUNG Staatsanwaltschaft München I 27.09.12

Organtransplantationen am Klinikum rechts der Isar
Verdachtsfälle vom Klinikum bereits an Bundesärztekammer und an Staatsanwaltschaft übermittelt
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 27.09.12

Stellungnahme des Klinikums rechts der Isar: Auffälligkeiten im Bereich der Lebertransplantation
Als Reaktion auf die Vorfälle in Göttingen und Regensburg hat der Vorstand des Klinikums rechts der Isar bereits am 6. August eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe beauftragt, in einem internen Audit alle Lebertransplantationen der letzten Jahre am Klinikum rechts der Isar im Detail zu überprüfen.
PRESSEMITTEILUNG Klinikums rechts der Isar Technische Universität München 27.09.12


25. September 2012

Herz-Experten tagen in Tirol - Pumpe könnte Transplantation ersetzen
In Innsbruck dreht sich dieser Tage alles ums Herz. Experten diskutieren bei einer Tagung über unbekannte Auslöser von Herzmuskelerkrankungen und Pumpensysteme, die Herztransplantationen ersetzen könnten.
TIROLER TAGESZEITUNG 25.09.12


24. September 2012

Keine Manipulationen bei Organspenden in Baden-Württemberg
Mit Erleichterung hat Sozialministerin Katrin Altpeter zur Kenntnis genommen, dass es nach Auskunft der Organtransplantationszentren im Land in Baden- Württemberg nicht zu Manipulationen bei der Organvergabe gekommen ist.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg 24.09.2012

Altpeter: Organspendeverfahren soll im Südwesten sicherer werden
AERZTEBLATT.DE 24.09.12

Familien von Organspendern "brauchen finanzielle Hilfe"
Die chinesischen Provinzbehörden sollten ein System ausarbeiten, um finanzielle Hilfe für Familien von Organspendern zu bieten, so der stellvertretende Gesundheitsminister Huang Jiefu am Freitag.
GERMAN.CHINA.ORG.CN 24.09.12


21. September 2012

Chefarztverträge: Die dunkle Seite des Wettbewerbs
Flintrop, Jens
Nach dem Göttinger Organspendeskandal hat sich die Debatte über Boni, die an Fallzahlsteigerungen gekoppelt sind, verschärft.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(38) 21.09.12

Transplantationsskandal: Gesundheitsausschuss diskutiert Konsequenzen
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Über mögliche Konsequenzen aus dem Transplantationsskandal in Göttingen und Regensburg hat nach einem Spitzentreffen Ende August (DÄ, Heft 35–36/2012) nun auch der Gesundheitsausschuss des Bundestages beraten.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(38) 21.09.12


20. September 2012

Highlights 2010: Steinmeiers Nierenspende bringt Diskussion in Gang
Ärzte Zeitung, 20.09.12


19. September 2012

Zweifelhafte Transplantation: Töchter bekommen Mamas Uterus
TAZ 19.09.12


18. September 2012

Schwedische Ärzte transplantieren Gebärmütter
Zwei Frauen haben die Gebärmütter ihrer Mütter verpflanzt bekommen, um schwanger werden zu können.
ZEIT Online 18.09.12

Uterus von Mutter auf Tochter transplantiert
Göteborg – Schwedische Chirurgen haben zwei Frauen die Uteri ihrer Mütter trans­plantiert.
AERZTEBLATT.DE 18.09.12


17. September 2012

Auf Leben und Tod
Annette Sach
Organspende: Nach den Vorfällen in Göttingen fordern Politik und Ärzteverbände Konsequenzen
Das Parlament Nr. 38-39 / 17.09.12


14. September 2012

Sachverständige kündigen Konsequenzen aus dem Transplantationsskandal an
Ausschuss für Gesundheit
Berlin: (hib/AS) Über den Ablauf und mögliche Konsequenzen aus den Organspende-Vorfällen in Göttingen und Regensburg hat am Freitagvormittag der Gesundheitsausschuss des Bundestages beraten.
HIB Heute im Bundestag 14.09.12

Ausschuss berät über Konsequenzen nach Organspendeskanal
Berlin – Über mögliche Konsequenzen aus den Organspendevorfällen in Göttingen und Regensburg hat heute der Gesundheitsausschuss des Bundestages beraten.
AERZTEBLATT.DE 14.09.12

Richtlinienentwurf zur Einrichtung von interdisziplinären Transplantationskonferenzen
Berlin. Im Spitzengespräch mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr vom 27.08.2012 wurde als eine wesentliche Konsequenz für die Transplantationszentren die zeitnahe Einrichtung von interdisziplinären Transplantationskonferenzen zur Gewährleistung eines Mehraugenprinzips vereinbart.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 14.09.12

Transplantation: Die wirkliche Frage
Gorynia, Inge
Leserbrief zum Beitrag: Was sich nach der Novellierung alles ändert – ein Überblick (DÄ 25/2012: „Organtransplantation: Was sich gesetzlich ändert“ von Eva Richter-Kuhlmann und Nicola Siegmund-Schultze).
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(37): A-1826 / B-1480, 14.09.12

Transplantation: Eine philosophisch-theologische Aufgabe
Halama, Peter
Leserbrief zum Beitrag: Was sich nach der Novellierung alles ändert – ein Überblick (DÄ 25/2012: „Organtransplantation: Was sich gesetzlich ändert“ von Eva Richter-Kuhlmann und Nicola Siegmund-Schultze).
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(37): A-1826 / B-1480, 14.09.12

Medizin und Ethik - wann ist das menschliche Leben zu Ende?
Von Alexandra Eisen
Organspende: Mainzer Anästhesist und Transplantationsbeauftragter spricht offen über die Abläufe und wirbt für mehr Aufklärung
WIESBADENER TAGBLATT 08.09.12

Eierstocktransplantation: Unfruchtbare bringt Baby zur Welt
SPIEGEL Online 14.09.12


13. September 2012

Bundesregierung gegen finanzielle Anreize bei Transplantationen
Berlin – Die Zahl vorgenommener Transplantationen soll keine finanziellen Vorteile für den Arzt bringen.
AERZTEBLATT.DE 13.09.12

Verschleppt und ausgeweidet
Organhandel Kosovo-Krieg
Von Frank Herold
Im Kosovo-Krieg sollen serbische Gefangene von albanischen UCK-Kämpfern nach Albanien verschleppt, dort getötet und ihre Organe auf dem Schwarzmarkt verkauft worden sein. Serbien präsentiert einen Kronzeugen.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 13.08.12


12. September 2012

Gesundheitsetat: 2013 mehr Geld für Kampagne zur Organspende
AERZTEBLATT.DE 12.09.12

Bundesregierung gegen finanzielle Anreize bei Transplantationen
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/AS) Die Zahl vorgenommener Transplantationen soll nach Auffassung der Bundesregierung keine finanziellen Vorteile für den Arzt bringen. In einer Antwort (17/10551) auf eine Kleine Anfrage (17/10461) der Fraktion Die Linke schreibt die Regierung, dass die „an die Anzahl von durchgeführten Transplantationen geknüpfte Zahlung von Boni aus Sicht der Bundesregierung nicht vertretbar“ sei.
HIB Heute im Bundestag 12.09.12

Verstöße gegen Richtlinien zur Organspende
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Kathrin Vogler, Dr. Martina Bunge, Diana Golze, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 17/10461
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vom 24. August 2012 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode, Drucksache 17/10551 28.08.12 (12 Seiten)

Zum ersten Mal in Deutschland: Eltern spenden ihrem Kind Teile der Lunge
Operation in der MHH verläuft erfolgreich / Lebendspende nötig, weil Spenderorgane fehlen
PRESSEMITEILUNG Medizinische Hochschule Hannover 12.09.12


11. September 2012

EU-Parlament: Zell- und Gewebespenden nicht kommerzialisieren
AERZTEBLATT.DE 11.09.12

EU-Abgeordnete gegen bezahlte Spenden von Gewebe und Zellen
Spenden von Gewebe und Zellen sollen freiwillig, unbezahlt und - in den meisten Fällen - anonym sein, heißt es in einer nicht-legislativen Entschließung, die am Dienstag angenommen wurde. Da das Gesundheitswesen zum großen Teil im Zuständigkeitsbereich der Mitgliedstaaten liegt, empfehlen die Abgeordneten den EU-Ländern eine bessere Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Spenden.
PRESSEMITTEILUNG Europäisches Parlament 11.09.12

Transplantationsmedizin: Europäisches Parlament für unentgeltliche Spende
Medizinische Dringlichkeit muss über Spende entscheiden und nicht der Geldbeutel / Verletzung ethischer Grundprinzipien untergräbt Vertrauen und schadet Patienten
PRESSEMITTEILUNG Dr. Peter Liese, MdEP EVP-ED 11.09.12

Geld spendet Leben
Zum Handel mit Organen
Von Christina Berndt
DEUTSCHLANDFUNK 11.08.12


10. September 2012

Organspende: FDP kritisiert AOK
Ärzte Zeitung online, 10.09.12

Organspende-Skandal: Privatversicherte ohne Vorteil
Die Stiftung Eurotransplant legt erstmals interne Zahlen offen. Sie widerlegen den Vorwurf, Privatpatienten würden bei der Organspende bevorzugt.
von Heike Haarhoff
TAZ 10.09.12

Die Neuerfindung des Todes
von Michael Brendler
Seit 44 Jahren gilt auch ein noch schwitzender Patient als gestorben. Aber kann man der Diagnose Hirntod wirklich trauen?
BADISCHE ZEITUNG 10.09.12


09. September 2012

Mehr Organe braucht das Volk
Schweiz: Der Bund befasst sich zurzeit mit einem ethisch heiklen Thema: Die Widerspruchslösung bei der Organspende. Doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass das Modell vermutlich durchfallen wird.
TAGESANZEIGER.CH 09.09.12

Eltern spenden Lunge für das eigene Kind
Mediziner aus Hannover wagen spektakuläre OP
Von Michael Engel
DEUTSCHLANDRADIO 09.09.12


08. September 2012

AOK stoppt Info-Briefe zur Organspende
Verunsicherung wegen Skandal um manipulierte Klinikakten
Die Allgemeinen Ortskrankenkassen wollen ihre Versicherten jetzt doch nicht frühzeitig per Brief über die Organspende informieren.
TAGESSCHAU.DE 08.09.12


07. September 2012

Radiosender: Nach Organspende-Skandal: Ermittlungen gegen Chirurgie-Chef eingestellt
WOCHENBLATT.DE 07.08.12

Reiseversicherung: Kein Reiserücktritt bei Transplantation
DER WESTEN 07.09.12

Lebendtransplantation nach Leberversagen erfolgreich
Tokio – Aus kulturellen Gründen werden in Japan überwiegend Organe von Lebendspendern transplantiert.
AERZTEBLATT.DE 07.09.12


06. September 2012

Transplantationsmedizin: Europäisches Parlament für unentgeltliche Spende
Vor dem Hintergrund des Organspendeskandals in Deutschland gewinnt eine Entscheidung des Europäischen Parlaments, die in der kommenden Plenarwoche in Strassburg ansteht, zusätzliche Brisanz.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Peter Liese, MdEP EVP-ED 06.09.12

Siehe dazu:

Freiwillige und unentgeltliche Spende von Geweben und Zellen
COM(2011)0352 - - 2011/2193(INI)
Bericht: Marina Yannakoudakis (A7-0223/2012) vom 29.06.12
Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Organvergabe: Privatpatienten bei Transplantationen mutmaßlich bevorzugt
SPIEGEL Online 06.09.12

Eurotransplant: Privatpatienten werden bei Organvergabe nicht bevorzugt
Von Antje Windmann
Bekommen schwerkranke Privatpatienten in Deutschland eher ein neues, lebensrettendes Organ als gesetzlich Versicherte? Diesen Verdacht erhob der Grünen-Gesundheitsexperte Harald Terpe. Eurotransplant widerspricht.
SPIEGEL Online 06.09.12

Organspenden: Nicht nur Kasse machen
Scheinbar alarmierende Zahlen lieferte der Grünenpolitiker Harald Terpe. Danach werden Privatversicherte bei der Organspende bevorzugt. Doch in seinem konkreten Fall belegen das die Fakten keineswegs.
von Rainer Woratschka
TAGESPIEGEL 06.09.12

Organspenden bei Privatpatienten: "Kliniken müssen raus aus der Schmuddelecke"
FOCUS-Online 06.09.12

Säugling gleichzeitig Leber und Darm transplantiert
Tübingen – Die gleichzeitige Transplantation von Leber und Darm bei einem Säugling ist einem Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Tübingen gelungen.
AERZTEBLATT.DE 06.09.12


05. September 2012

Privatpatienten bevorzugt?
Bessere Behandlung wird auch bei Transplantationen vermutet
Von Philipp Neumann
DIE WELT 05.09.12

Organspende: Privat geht vor
Von Timot Szent-Ivanyi
FRANKFURTER RUNDSCHAU 05.09.12

Organspende: Privatpatienten möglicherweise bei Transplantationen bevorzugt
SUEDDEUTSCHE.DE 05.09.12

Faktencheck Organspende: Werden Privatpatienten wirklich bevorzugt?
Privatpatienten bekommen schneller ein Spenderorgan als gesetzlich Versicherte - das legen Zahlen nahe, die ein Grünen-Gesundheitsexperte präsentiert. Was dran ist an den Vorwürfen. Von Lea Wolz
STERN.DE 05.09.12

Montgomery: Privatpatienten bei Transplantation nicht bevorzugt
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat Vorwürfe über einen möglichen Einfluss des Versichertenstatus bei der Organvergabe zurückgewiesen.
AERZTEBLATT.DE 05.09.12

Zur Diskussion über einen möglichen Einfluss des Versichertenstatus bei der Organvergabe erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery:
Das Transplantationsgesetz schreibt vor, dass vermittlungspflichtige Organe von der Vermittlungsstelle nach Regeln, die dem Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft entsprechen, insbesondere nach Erfolgsaussicht und Dringlichkeit vermittelt werden.
MITTEILUNG Bundesärztekammer 05.09.12

Eurotransplant begrüßt stärkere Kontrollen
Der Vorstand von Eurotransplant begrüßt die in Deutschland vorgestellten Maßnahmen zur Steigerung der Transparenz, verstärkte Kontrollen der Transplantationszentren und geeignete Maßnahmen bei eventuellen Verstößen. Diese werden als geeignet angesehen, ähnliche Vorkommnisse in Deutschland zu verhindern und so das Vertrauen der Patienten, die auf eine lebensrettende Transplantation warten, zu stärken.
PRESSEMITTEILUNG Eurotransplant 05.09.12 (PDF-Format)

Roland Kaiser setzt mit Baumpflanzung ein Zeichen für Organspende
Festveranstaltung im Park des Hoffens, des Erinnerns und des Dankens
Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 05.09.12

So sollen Schweizer zu Organspendern werden
In kaum einem anderen Land werden weniger Organe gespendet, als in der Schweiz.
TAGESANZEIGER.CH 05.09.12

Schweiz: Ausdrücklich wehren oder Organ ist weg
TAGESSCHAU.SF.TV 05.09.12


04. September 2012

Zweifel an der Organspende-Praxis bleiben
Kommentar zur Organspende-Vergabe von Timot Szent-Ivanyi
Die Bevölkerung hat das ungute Gefühl, dass die Vergabe von Organen nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Politik muss jetzt schnell erklären, warum laut Statistik Privatversicherte bei Organspenden offenbar bevorzugt werden.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 04.09.12

Privatpatienten und ein böser Verdacht
Werden Privatpatienten in Deutschland bei der Vergabe von Organen bevorzugt? Eine neue Analyse weckt diesen bösen Verdacht.
Ärzte Zeitung, 04.09.2012

Organvergabe: Privatpatienten bei Transplantationen mutmaßlich bevorzugt
SPIEGEL Online 04.09.12

Bekommen Privatpatienten schneller ein neues Organ?
Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 04.09.12

"Die zynischen Folgen der Zwei-Klassen-Medizin"
Die Grünen wollen bei Organtransplantationen einen Skandal entdeckt haben: Privatpatienten werden angeblich bevorzugt behandelt. Das Gesundheitsministerium sieht eine gefährliche Stimmungsmache.
Von Philipp Neumann
WELT Online 04.09.12

Zwei-Klassen-Medizin auch bei Organspende
Bei der Organspende zeigen sich die zynischen Folgen der Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland. Gesetzlich Versicherte werden nicht nur später behandelt oder von Leistungen und Arzneimitteln am Ende des Quartals ausgeschlossen, sie warten auch länger auf ein lebensrettendes Spenderorgan.
PRESSEMITTEILUNG Martina Bunge, MdB, DIE LINKE im Bundestag 04.09.12


03. September 2012

Privatversicherte erhalten eher Organe
Von Timot-Szent-Ivanyi
Der Skandal bei der Vergabe von Organspenden in Deutschland weitet sich möglicherweise aus: Privatversicherte werden bei der Vergabe offenbar bevorzugt.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 03.09.12

Interview mit Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer: "Wir müssen enger mit den Behörden zusammenarbeiten"
Richter-Kuhlmann, Eva; Stüwe, Heinz
Staat oder Selbstverwaltung? Diese Frage stellt sich für den Bundesärztekammerpräsidenten angesichts des Transplantationsskandals nicht. Er plädiert vielmehr für weitreichende Konsequenzen: Approbationsentzug und Schließung von Zentren.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(35-36) 03.09.12

Staatanwalt ermittelt jetzt gegen Ex-Chef der Chirurgie
Regensburg: Organspende-Skandal in weitet sich aus
FOCUS Online 03.09.12

Bahr will Register für Verstöße von Transplantationsärzten
Berlin/München – Um das Vertrauen in die Transplantationsmedizin wieder herzustellen, will Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) ein Register für Transplantationsärzte schaffen, die durch Verstöße aufgefallen sind.
AERZTEBLATT.DE 03.09.12

Organspende: Bund untersucht regionale Unterschiede
Die Schweiz ist kein Land, in dem viele Organe gespendet werden. Vor allem in der Deutschschweiz sind Spenden rar. Das Bundesamt für Gesundheit will nun die grossen regionalen Unterschiede untersuchen.
DRS.CH 03.09.12

"Haben Sie Ihren Ausweis dabei?"
Von Thomas Ley
Die Deutschschweizer spenden zu wenig Organe. Das will der Bund nun untersuchen.
BERNER ZEITUNG.CH 03.09.12

Internationaler Kongress der Transplantation Society: Ziel ist eine längere Transplantatfunktion
Siegmund-Schultze, Nicola
Die Therapie von Organempfängern ist eine Gratwanderung zwischen effektiver Abstoßungsprophylaxe, Risiken der Immunsuppression und Arzneimitteltoxizität. Die Forschung hofft auf schonendere Medikation und Induktion von Immuntoleranz.
Deutsches Ärzteblatt 2012; 109(35-36) 03.09.12

Cyborg-Gewebe vereint Elektronik und Biologie
Lebende Zellen wachsen entlang von Gerüst aus Sensoren
PRESSETEXT.COM 03.09.12


01. September 2012

Zu wenig Organe, zu viele Kliniken: Debatte über Zentren für Transplantationen
von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 01.09.12

Gesprächszeit: Gebhard Focke
Verein KAO, "Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V.“
Organspende – das ist ein Thema, das mit vielen Emotionen behaftet ist: Tausenden schwer- und chronisch Kranken hat die Möglichkeit, sich ein neues Organ einpflanzen zu lassen, schon das Leben gerettet.
RADIO BREMEN 30.08.12

Bundesärztekammer für Gerechtigkeit bei der Organverteilung nicht kompetent
Die Bundesärztekammer hat in der Vergangenheit wesentlich zum wachsenden Einfluss von finanziellen Fehlanreizen bei der Transplantation beigetragen. Sie hat auch die seit Jahren bekannten Unklarheiten in der Praxis der Organ-Allokation nur sehr halbherzig und intransparent bekämpft.
MITTEILUNG Dr. Wolfgang Wodarg (ehemaliger MdB, SPD) 10.08.12

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