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Kritik und Informationen zu Organspende / Transplantation / Hirntod / Lebendspende / Organhandel

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Kritik und Informationen der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland
zum Thema Organspende / Organtransplantation / Hirntod / Lebendspende / Organhandel

Für kaum ein anderes bioethisches Thema wird von verschiedenen Stellen so massiv Werbung betrieben, wie für die Organspende. In Fernseh- und Kinospots, auf Plakaten und in Hochglanzbroschüren wird mit oft fragwürdigen Methoden für die Bereitschaft in der Bevölkerung zur Zustimmung einer Organentnahme nach dem sogenannten "Hirntod" geworben.

Gesetz zur Entscheidungslösung bei Organspenden

Bild OrganspenderegelungAm 25. Mai 2012 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Entscheidungslösung bei Organspenden und zur Änderung des Transplantationsgesetzes verabschiedet. Das Gesetz zur Entscheidungslösung trat zum 1. November 2012 in Kraft.

Das bedeutet, ab jetzt sollen die Krankenkassen regelmäßig alle Versicherten ab 16 Jahre anschreiben und um eine Entscheidung pro oder contra Organspende nach dem Hirntod bitten. Darüber hinaus sollen die Behörden bei der Ausgabe von amtlichen Ausweisen wie z. B. Pass oder Führerschein Informationen zur Organspende ausgeben. Die Aufklärung soll dabei laut Gesetz "ergebnisoffen" sein. Ob sie das wirklich ist, ist fraglich.

Informieren Sie sich vor Ihrer Entscheidung zur Organspende

Wir möchten mit diesem Infoportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland allen potenziellen Organ"spendern" die Möglichkeit geben, sich vor ihrer Entscheidung für eine Einwilligung einer Organentnahme - sei es bei sich selbst oder bei Angehörigen - umfassend auch über die anderen Seiten der Transplantationsmedizin zu informieren. Insbesondere über das umstrittene Hirntodkriterium zur Todesfeststellung oder die Folgen für Angehörige, die eine Entscheidung für den "Spender" getroffen haben. Nur wenn potenzielle Organspender ehrlich und umfassend informiert werden, können sie eine gut bedachte Entscheidung für oder gegen die Organentnahme treffen.

Mehr dazu finden Sie in der Einführung in das Thema Organspende / Transplantation / Hirntod. Dort finden Sie auch einen Nicht-Organspenderausweis zum Runterladen und Ausdrucken.
 

Neues / Aktuelle Debatten

2018

14.09.18: Aktionen gegen die geplante Widerspruchsregelung

Symbolbild ProtestIm Zuge der Organspende-Debatte bekamen wir zahlreiche Anrufe und Mails mit der Frage, was man gegen die geplante Einführung der Widerspruchslösung tun kann.

Wir haben daher für das bereits 2011 gebildete "Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden" ein paar Anregungen zusammengestellt, die den persönlichen Protest so einfach wie möglich machen sollen. Unter "Aktionen" finde Sie 5 ganz konkrete Tipps wie Sie helfen können, das Vorhaben zu stoppen.

Zu Ihren Mitwirkungsmöglichkeiten und Aktionen gegen die geplante Widerspruchsregelung bei Organspenden


03.09.18: Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur Einführung der Widerspruchslösung

Bundesgesundheitsminister Jens SpahnGesundheitsminister Jens Spahn hat nach vorheriger längerer Ankündigung am 31.08.18 2018 einen Referentenentwurf für ein "Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende (GZSO)" vorgelegt.

Damit soll die Rolle der Transplantationsbeauftragten in den Kliniken deutlich gestärkt werden. Unter anderem sollen die Transplantationsbeauftragten uneingeschränktes Zugangsrecht zu den Intensivstationen bekommen. Des Weiteren sollen sie uneingeschränkt Einsicht in die Patientenakten zur Auswertung des Spenderpotenzials nehmen können.

Kurz nach Veröffentlichung des Gesetzentwurf legte Bundesgesundheitsminister Spahn in einem am 03.09.18 veröffentlichten Interview mit der Bildzeitung nach und sprach sich für eine breite gesellschaftliche Debatte über die Widerspruchslösung aus. Er will mithelfen, eine fraktionsübergreifende Abstimmung im Parlament zu organisieren:

“Wir haben seit vielen Jahren alles versucht, um die Zahl der Organspender zu erhöhen. Aber leider ohne Erfolg! Deshalb brauchen wir eine breite gesellschaftliche Debatte über eine Widerspruchslösung. Eine Lösung also, bei der die Zustimmung zur Organspende automatisch als gegeben gilt, so lange man nicht "nein" sagt.

Diese Diskussion sollten wir im Bundestag jetzt führen. Dort gehört das Thema hin. Ich bin für eine doppelte Widerspruchslösung. Das heißt, dass jeder zu Lebzeiten ausdrücklich "nein" sagen kann - und ansonsten die Angehörigen zu fragen sind. Nur so kann die Organspende zum Normalfall werden."

Mehr dazu im Interview der Bildzeitung mit Jens Spahn, abrufbar auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Wir werden derartigen Bestrebungen mit aller Entschiedenheit entgegentreten. Was Sie selbst aktiv tun können, erfahren Sie in der neuen Rubrik Aktionen gegen die geplante Widerspruchslösung.


09.08.18: Debatte um Einführung der Widerspruchslösung bei Organspenden: Lesenswerter Beitrag zu Gründen für sinkende Organspendezahlen

Im Berliner Tagesspiegel vom 07.08.18 beleuchtet Michael de Ridder in einem lesenswerten Essay im Licht der Debatte um die Einführung einer Widerspruchslösung bei Organspenden die Hintergründe zu den sinkenden Organspendezahlen.

Sein Fazit: Eine Ursache ist die unredliche Aufklärung. Ebenso würden kulturelle und religiöse Ängste unterschätzt. Und auch das Hirntodkriterium spielt eine wesentliche Rolle.

Zum Beitrag im Tagesspiegel vom 07.08.18: Geringe Organspenderzahlen: Warum die Deutschen kein Herz haben


23.06.18: 91. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) für Widerspruchsregelung bzw. verbindliche Entscheidungslösung bei Organspende

Die 91. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) hat im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf ihrem zweitägigen Treffen vom 20.-21.06.18 in Düsseldorf unter anderem über das Thema Organspende beraten. Dabei sprachen sich die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder u.a. einstimmig für ein Nachdenken über die Widerspruchsregelung bzw. eine verbindliche Entscheidunggslösung bei Organspende aus, um den "Organspendemangel" in Deutschland zu beheben.

Mehr zu den Beschlüssen der Gesundheitsministerkonferenz zur Widerspruchsregelung bzw. verbindlichen Entscheidunggslösung bei Organspende


02.06.18: Kritik zum Tag der Organspende 2018: Hirntote sind Lebende!

Plakat Tag der Organspende 2018 in SaarbrückenAm Samstag, 2. Juni 2018, ist „Tag der Organspende“ mit der zentralen Veranstaltung in Saarbrücken. Unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig“ wird der Tbilisser Platz laut Veranstalter "zum Treffpunkt des Lebens".

Es gibt Info-Pavillons, begehbare Lungen-, Nieren- und Lebermodelle, ein Bühnenprogramm mit Musik und Gesprächen sowie Mitmach-Aktionen für die ganze Familie. Experten und Betroffene beantworten Fragen rund um die Organspende und Transplantation. Die Schirmherrschaft hat Tobias Hans, Ministerpräsiden des Saarlandes, übernommen.

Anläßlich des Tages der Organspende kritisierte der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation (KAO) e.V. in einer Presseaussendung, dass in den offiziellen Verlautbarungen zum Thema Organspende der Blick nur auf die Empfänger von Organen und den angeblichen Nutzen für sie gerichtet wird.

Mehr zum Tag der Organspende 2018 und der Kritik von KAO


10.05.18: Deutscher Ärztetag fordert Einführung der Widerspruchslösung zur Organspende

Der 121. Deutsche Ärztetag 2018 hat sich für die Einführung der Widerspruchslösung zur Organspende ausgesprochen und den Gesetzgeber aufgefordert, das Transplantationsgesetz (TPG) entsprechend zu ändern. Es könne von jeder Bürgerin und jedem Bürger nach der gesetzlich in § 2 Abs. 1 TPG geregelten Aufklärung durch die Krankenkassen erwartet werden, dass sie sich mit der Problematik auseinandersetzen und im Falle einer tatsächlichen Ablehnung ihr NEIN zur Organspende formulieren, heißt es in der Entschließung vom 10.05.18.

Zum Beitrag: Deutscher Ärztetag fordert Einführung der Widerspruchslösung zur Organspende


15.01.18: Neueste Zahlen: Niedrigster Stand der Organspenden seit 20 Jahren

Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Organspender erneut rückläufig entwickelt. Bundesweit gab es 797 Organspender, 60 weniger als im Jahr zuvor. Dies teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am 15.01.18 in einer Presseaussendung mit. Alle Zahlen aus dem Jahr 2017 sind vorläufige Zahlen.

Zum ausführlichen Bericht über die Organspenderzahlen 2017


2017

05.12.17: 20 Jahre Transplantationsgesetz in Deutschland: Kritische Aufklärung über Organtransplantation (KAO) e.V. bilanziert die Geschichte einer großen Täuschung

Am 1. Dezember vor 20 Jahren trat in Deutschland das Transplantionsgesetz Inkraft. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation – KAO e.V. kritisierte vor diesem Hintergrund als Bilanz in einer Pressemitteilung vom 05.12.17, dass seit Jahrzehnten die Menschen bei der Organspende in die Irre geführt werden.

"Diese Geschichte begann nicht als Versuch, Patienten mit einer neuen Behandlungsmethode zu helfen, sondern als knallharter Konkurrenzkampf: Wer ist der Erste? Wer kann schneller/skrupelloser lebende Herzen verpflanzen? Barnard im fernen Südafrika machte das Rennen, nachdem er in Amerika im Herzen der Transplantationsmedizin ausgebildet worden war." Konkret kritisiert der Verein die unausgewogenen Aufklärung über den Hirntod und die aktuellen Kampagnen.

Mehr dazu ausführlich in der Pressemitteilung von KAO vom 05.12.17 zu 20 Jahren Transplantationsgesetz.


13.11.17: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) fordert Einhaltung geltenden Rechts auch für Sterbende

Im Zusammenhang mit ihrem Jahreskongress beklagt die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) wieder einmal den Mangel an Spenderorganen. Zur Lösung fordert sie neue Konzepte bezüglich Fragen am Lebensende. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) kritisierte den Vorstoß scharf und fordert dagegen die Einhaltung geltenden Rechts auch für Sterbende.

Konkret fordert die DSO laut Pressemitteilung vom 09.11.17, dass „die Frage nach Organspende zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Versorgung am Lebensende wird“. Gleichzeitig ist sie dagegen, dass Patienten auf der Intensivstation nach Abbruch der Behandlung einfach sterben, ohne dass die Ärzte über Organspende nachgedacht haben. Dahinter steckt nach Auffassung von KAO ein massiver Angriff auf die auch für Sterbende geltende Würde des Menschen.

Mehr zur Kritik an der Deutschen Stiftung Organtransplantation


07.05.17: Zunehmende Begehrlichkeiten: Sterbehilfe mit Organspende

In Belgien und der Schweiz gibt es zunehmende Begehrlichkeiten nach einer Verknüpfung der Sterbehilfe mit einer Organentnahme.

Mehr zum Thema Sterbehilfe mit Organspende


16.03.17: Hirntod und Transplantationsmedizin: Sterben als soziales Konstrukt?

Am 15. Dezember 2016 hielt Prof. Axel W. Bauer an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg einen bemerkenswerten Vortrag zum Thema "Hirntod und Transplantationsmedizin: Sterben als soziales Konstrukt?". Der Vortrag wurde am 14.03. und 16.03.17 in zwei Teilen auf kath.net veröffentlicht.

Weiter zum ausführlichen Bericht


13.01.17: Zahl der Organspenden weiterhin niedrig

857 Menschen wurden im Jahr 2016 nach festgestelltem Hirntod Organe für schwer kranke Patienten entnommen. Damit liegt die Zahl der Organspender in etwa auf dem Niveau von 2014 wo es 864 Spender waren bzw. 2015 mit 877 Spender. Diese Zahlen teilte die zuständige Deutsche Stiftung Organtranplantation (DSO) in einer Presseaussendung vom 12.01.17 mit. Demgegenüber stehen laut DSO nach wie vor über 10.000 Patienten auf den Wartelisten, die in Deutschland dringend auf ein Spenderorgan warten.

Mehr zu den aktuellen Organspender-Zahlen 2016


2016

27.04.16: Gesetzentwurf eingebracht: Zentrales Transplantationsregister geplant

ergänzt 28.05.16 und 12.07.16: Gesetzentwurf zu zentralem Transplantationsregister verabschiedet

Mit der Errichtung eines bundesweiten Transplantationsregisters soll die Organspendenpraxis in Deutschland transparenter werden. Der entsprechende Gesetzentwurf der Bundesregierung liegt jetzt dem Bundestag zur Beratung vor, wie die Bundestagspressestelle am 25.04.16 mitteilte.

Das Gesetz bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates. Es soll in diesem Jahr in Kraft treten.

Zum Themenspecial zur Debatte um die Eirnichtung eines zentralen Transplantationsregisters


08.06.16: Kritik an Herstellung von Mensch-Schwein Mischwesen zur Gewebezüchtung für Transplantationsmedizin

Laut Berichten britischer Medien haben Forscher um Prof. Pablo Ross an der Universität von Kalifornien in Berkeley zum ersten Mal Mensch-Schwein-Mischwesen hergestellt. Ziel ist es, menschliches Gewebe im Schwein für die Transplantationsmedizin heranzuzüchten. Prof. Paul Cullen vom Verein „Ärzte für das Leben“ bezeichnet in einer Pressemitteilung vom 06.06.16 diese Versuche als „zutiefst beunruhigend.“

„Diese Forschung stellt das Wesen des Menschen und somit den Urgrund der Menschenwürde grundsätzlich in Frage“, stellt Cullen fest. Er fordert ein umfassendes Verbot solcher Versuche „bis ihre Implikationen geklärt und auf der Ebene der gesamten Gesellschaft zur Diskussion gestellt worden sind.“

Mehr zur Kritik an der Herstellung von Mensch-Schwein Mischwesen zur Gewebezüchtung für Transplantationsmedizin


05.06.16: Tag der Organspende: Kritik an anhaltender Intransparenz und mangelhafter Aufklärung bei Organspenden

Anläßlich des Tages der Organspende am 04.06.16 kritisiert der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) in einer Pressemitteilung die anhaltende Intransparenz und einseitige Aufklärung bei Organspenden durch die zuständigen Stellen.

Mehr zur Kritik am Tag der Organspende


18.04.16: Richtungsweisendes Urteil: Bundesgerichtshof zur Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

BGH-EingangAm 12.04.16 hat der Bundesgerichtshof ein richtungsweisendes Urteil zur Zulässigkeit einer Verdachts-Berichterstattung über eine Organentnahme gefällt. Geklagt hatte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) als bundesweite Koordinierungsstelle für postmortale Organspenden gegen die Tageszeitung taz und eine Journalistin wegen eines kritischen Artikels vom 8. Mai 2012. Darin ging es um den damaligen Medizinischen Vorstand der Klägerin sowie eine am 8./9. Dezember 2005 erfolgte Organentnahme.

Mehr dazu ausführlich in der Pressemitteilung des Bundesgerichtshof zur Zulässigkeit einer Verdachtsberichterstattung über eine Organentnahme

Pressefreiheit und Organspenden: BGH stärkt Meinungsfreiheit im Falle einer Verdachtsberichterstattung
Der BGH hat sich beim Thema Organspende eindeutig zum überragenden Wert der Meinungsfreiheit bekannt.
HAUFE.DE 14.04.16
 


20.02.2016 Verstößt die Nierenlebendspende gegen das Transplantationsgesetz?

Die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. (IGN e. V.) fordert eine juristisch-ethische Diskussion darüber, ob die Nierenlebendspende gegen das Transplantationsgesetz verstößt.

20.02.2016 Verstößt die Nierenlebendspende gegen das Transplantationsgesetz?


Frühere aktuelle Meldungen finden Sie in der Rubrik Neues.

Neue Pressemeldungen

Symbolbild PressespiegelWöchentlich durchforstet die Redaktion online die wichtigsten Tages- und Wochenzeitungen auf relevante Artikel zum Thema Organspende, Transplantation, Hirntod, Lebendspende, Organhandel etc. und verlinkt diese in der Rubrik Pressespiegel. Ergänzt werden die Meldungen durch Links zu Original-Pressemitteilungen und Bundestagsnachrichten.

Zum Pressespiegel Juli 2016

Neue Dokumente

Hier finden Sie die neuesten Dokumente zum Thema Organspende, Transplantation und Hirntod.


937.000 Euro für Organspende-Aufklärung
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/PK) Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) kalkuliert nach Angaben der Bundesregierung in diesem Jahr mit einem Budget von rund 937.000 Euro für die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit.
HIB Heute im Bundestag 06.05.14


Bericht „Organspende und Transplantation in Deutschland 2013“ ist erschienen - Alle Zahlen auf einen Blick
In diesem Jahr veröffentlicht die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) einen einheitlichen Gesamtbericht. Darin werden bundesweite sowie nach DSO-Regionen aufgeschlüsselte Zahlen nebeneinander präsentiert.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 10.04.14


Forderungen zur Hirntod-Diagnose: Mehr Gewissheit in einem sensiblen Bereich
In einem Offenen Brief an die Bundesärztekammer fordern Mediziner strengere Regeln für die Feststellung des Hirntods - und liefern neue Zahlen, wie häufig es in der Vergangenheit zu falschen Diagnosen gekommen ist.
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 24.03.14


Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) fordert Gesetzesänderungen bei Transplantationen
Berlin (bdc) – Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) fordert Gesetzesänderungen für Transplantationen in Deutschland. Die Aufarbeitung der „Skandale“ in den letzten Jahren zeigt, dass die Gesetzeslage so nicht ausreichend ist. Die Organ-Spenderkriterien müssen dringend neu definiert werden.
PRESSEMITTEILUNG Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) 11.03.14


DBfK-Position zu Organspende und Organtransplantation
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) hat jetzt ein Positionspapier zu Organspende und Organtransplantation veröffentlicht.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) 10.03.14

Siehe ergänzend dazu:

Stellungnahme Kritische Aufklärung über Organtransplattation e.V. (KAO) zum Positionspapier des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) zu Organspende und Organtransplantation
2 Seiten, veröffentlicht 12.04.14


Stellungnahme zur Feststellung des Hirntodes vor Organentnahmen
Gemeinsame Stellungnahme Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) und Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI)
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Deutsche Gesellschaft für Neurologie 05.03.14


PDF Organtransplantation - Positionspapier 2013
Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD)
80 Seiten, veröffenlicht 21.10.13 (PDF-Format)


PDF Study on the set-up of organ donation and transplantation in the EU Member States, uptake and impact of the EU Action Plan on Organ Donation and Transplantation (2009-2015)
NIVEL - Netherlands institute for health services research
250 Seiten, June 2013, Released 17 July 2013

Draft Council of Europe Convention against Trafficking in Human Organs
Request for an opinion | Doc. 13289 | 13 August 2013
Author(s): Committee of Ministers

Proposals of the delegations of germany and the united kingdom on the draft explanatory report to the draft council of europe convention against trafficking in human organs
CDPC (2013) 8
EUROPEAN COMMITTEE ON CRIME PROBLEMS (CDPC)
7 Seiten, Strasbourg, 15 May 2013

Draft Explanatory Report to the draft Council of Europe Convention against Trafficking in Human Organs
CDPC (2013)5 Rev 2
EUROPEAN COMMITTEE ON CRIME PROBLEMS (CDPC)
32 Seiten, Strasbourg, 16 April 2013

Draft Council of Europe Convention against Trafficking in Human Organs
CDPC (2013) 4 FINAL cdpc/docs 2013
EUROPEAN COMMITTEE ON CRIME PROBLEMS (CDPC)
16 Seiten, Strasbourg, 19 March 2013


PDF Bericht der Vorsitzenden der Auditkommission bayerischen Lebertransplantationszentren
34 Seiten, vom 08.05.13 (PDF Format, 6,2 Mb)


Arbeitspapier der Bundesärztekammer zum Verhältnis von Patientenverfügung und Organspendeerklärung
Deutsches Ärzteblatt 2013; 110(12) 22.03.13


Abschlussbericht zur Inhousekoordination der Organspende: Grundlage zur Tätigkeit und Fortbildung von Transplantationsbeauftragten
Frankfurt am Main. Der Abschlussbericht des Deutschen Krankenhausinstitutes über das von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) seit 2010 durchgeführte Projekt „Inhousekoordination“ hat eine flächendeckende Analyse und Datenerhebung zur Organspende vorgenommen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 15.11.12


PDF Hirntod - Eine kritische Betrachtung des Konzeptes unter Berücksichtigung medizinischer, juristischer und ethischer Aspekte
Verfasser: Gerhard Deter / Prakt. Till Köstler / gepr. RKin Dinah Maaz
Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag
22 Seiten, 01.10.12


Appell zur Organspende-Debatte in Deutschland
Vom Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden
veröffentlicht 27.09.11

Neue Bücher / Fachartikel
Symbolbild Bücher Hier finden Sie die letzte Neuaufnahme in unsere Literatur-Rubrik bzw. einzelne Fachartikel.

Hirntod: Ist ein hirntoter Körper ein Organismus?
von Prof. D. Alan Shewmon, MD
Der folgende Vortrag wurde am 21.03.2012 beim Forum Bioethik des Deutschen Ethikrats in Berlin zum Thema "Hirntod und Organentnahme" gehalten. Deutsche Übersetzung von Renate Focke, kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO); linguistische Beratung durch Dr. phil. Elisabeth Seitz Shewmon.
Die Übersetzung und Veröffentlichung auf www.initiative-kao.de erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Prof. Shewmon.


Der »Hirntod« – eine Erfindung der Transplantationsmedizin
Von Paolo Bavastro,
Das Jahr 2012 war für die Transplantationsmedizin ereignisreich. Gesetze und Skandale kamen und gingen. Für den Kardiologen Paolo Bavastro ist das grundsätzliche Problem aber nach wie vor ungelöst: Dass sogenannte »Hirntote« nicht wirklich tot sind.
ERZIEHEUNGSKUNST.DE Oktober 2013


Organtransplantation: Soziologische Konturen der Transplantationsgesellschaft
Prof. Dr. Werner Schneider
Erst 1997 wurde das geltende Transplantationsgesetz verabschiedet. Noch immer sind viele Fragen uneindeutig, umstritten und ungeklärt. Ist der menschliche Körper sozialpflichtiges Spendengut? Oder individuell frei verfügbares Eigentum?
Veröffentlicht im Bioethik-Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung bpb 15.05.13


PDF Wie das Leben von hirnverletzten Patienten gerettet werden kann
Warum man "hirntoten" Patienten bislang eine angemessene Behandlung vorenthält und die Hirnschädigungen eher verschlimmert, anstatt sie zu diagnostizieren
Vortrag von Cicero Galli Coimbra, MD, PHD, Lehrbeauftragter Professor für Neurologie und Neurowissenschaften, Landesuniversität Sao Paulo - UNIFESP, Brasilien
beim Kongress "Organspender sind nicht tot", Hirntod ist ein umstrittenes Kriterium zum Zweck der Organübertragung
Amersfoort, Niederlande, 09. November 2012
Übersetzung aus dem Englischen: Renate Focke, KAO


cover

Organspende: die verschwiegene Wahrheit
von Richard Fuchs (Autor)

Broschiert: 218 Seiten
Verlag: Emu-Verlags-Gmbh
Erscheidnungsdatum: Oktober 2012, 1. Auflage
Sprache: Deutsch

Zum Inhalt...


CT-Angiographie im Kontext der Hirntoddiagnostik
CT angiography in the diagnosis of brain death
Angstwurm, Heinz
Editorial zu dem Beitrag: „Apparative Zusatzverfahren bei der Hirntoddiagnostik – Ein Vergleich von SEP, AEP, EEG, TCD und CT-Angiographie“ von Stefan Welschehold et al. auf den folgenden Seiten
Deutsches Ärzteblatt Int 2012; 109(39): 623; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0623, 28.09.12

Apparative Zusatzverfahren bei der Hirntoddiagnostik: Ein Vergleich von SEP, AEP, EEG, TCD und CT-Angiographie
Technical aids in the diagnosis of brain death—a comparison of SEP, AEP, EEG, TCD and CT angiography
Welschehold, Stefan; Boor, Stephan; Reuland, Katharina; Thömke, Frank; Kerz, Thomas; Reuland, André; Beyer, Christian; Gartenschläger, Martin; Wagner, Wolfgang; Giese, Alf; Müller-Forell, Wibke
Hintergrund: Die apparativen Zusatzuntersuchungen bei der Hirntoddiagnostik werden kontrovers diskutiert. Die intraarterielle Angiographie ist international der Goldstandard, kann in Deutschland allerdings nur bei einer therapeutischen Option durchgeführt werden.
Deutsches Ärzteblatt Int 2012; 109(39): 624-30; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0624, 28.09.12


Wer noch warm ist, ist nicht tot
Gesetzesänderung zur Organspende
Von Timot Szent-Ivanyi, Frank Junghänel
Berlin – Alexandra Manzei hat 15 Jahre lang Komapatienten betreut und zur Organspende vorbereitet. Als sie das nicht länger ertragen konnte, gab sie ihre Arbeit als Krankenschwester auf und studierte Soziologie. Ein Gespräch über den Hirntod, das Sterben und Alternativen zu Transplantationen.
BERLINER ZEITUNG 22.05.12
Anm.: Langes aber sehr lesenswertes Interview.


Die Wertschöpfung einer "Organspende"
Wirtschaftsfaktor Organtransplantation
Von Richard Fuchs
Ein Beitrag zur KAO-Tagung: "Zehn Jahre Transplantationsgesetz - Wie sehen Kritiker von damals die Situation heute?" am 01.12.2007 in Bonn, hier in der aktualisierten Fassung mit Stand 2011.


Zwei unabhängige Stellungnahmen gegen die Organspende
Dr. Evans, Dr. HillDr. David Evans, emeritierter fachärztlicher Berater für Kardiologie, Papworth & Addenbrooke's Hospital und Dr. David Hill, emeritierter fachärztlicher Berater für Anästhesie, haben lesenswerte Statements zur Konferenz "Dignity in Donation" am 27. April 2012 in Nottingham, Großbritannien, veröffentlicht. Mit Einverständnis der Autoren finden Sie auf der Webseite der Initiative "Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V." die deutsche Übersetzung beider Stellungnahmen.
Veröffentlicht 07.04.12


PDF Hirntot = wirklich tot?
Die Politik will die Anzahl transplantierbarer Organe steigern und dazu das Transplantationsgesetz ändern. Als Entnahmekriterium gilt bislang der Nachweis des Hirntods. Dabei sprechen eine Vielzahl guter Gründe dagegen, den Tod des Gehirns mit dem des Menschen gleichzusetzen. Der Würzburger Medizinrechtler Rainer Beckmann zeigt in diesem Beitrag, warum das Hirntod-Kriterium ungeeignet ist, den Tod des Menschen sicher nachzuweisen.
Von Rainer Beckmann
Lebensforum, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle (AlfA) e.V., Ausgabe 101 - 1/2012 vom April 2012


Hirntod – Ein irreführender Begriff
Gastkommentar von Bischof Heinz Josef Algermissen
Die Tagespost, 05.03.12


PDF Gefährliche Einigkeit
Die geplante Neuregelung von Organspenden tritt in die entscheidende Phase ein. Bis Ende 2011 wollen die Fraktionschefs aller im Bundestag vertretenen Parteien einen einzigen "Gruppenantrag" vorlegen lassen und unterzeichnen. Ein solches Ausmaß demonstrativer Einigkeit ist in demokratischen Staaten nicht nur außergewöhnlich, im vorliegenden Fall ist es geradezu lebensgefährlich.
Von Eckhart Meister
Lebensforum Ausgabe 100 - 4/2011, Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., Dezember 2011


Titelbild Broschüre PDF Infobroschüre "Organspende - die verschwiegene Seite. Angehörige berichten"
Ab sofort ist die 48-seitige Infobroschüre "Organspende - die verschwiegene Seite" der Initiative "Kritische Aufklärung über Organstransplantation (KAO) e.V." in der aktualisierten Fassung 2011 als Download abrufbar. Darin berichten Angehörige ihre Sicht zum Thema Organspende und Hirntod.
48 Seiten (2,3 Mb)


Carine, 43, lässt sich töten
Von Martina Keller
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ereignete sich in Belgien eine Weltpremiere: Ärzte ließen eine Patientin auf deren Wunsch hin sterben, sofort danach entnahmen ihr andere Mediziner Organe.
DIE ZEIT, 20.10.2011 Nr. 43
Anm.: Langer, aber sehr lesenswerter Beitrag!


Warum ich kein Organspender bin
Die Werbekampagne läuft auf Hochtouren: Deutschland soll ein Volk der Organspender werden. Der Hirntod aber ist und bleibt umstritten.
von Alexander Kissler
THE EUROPEAN 18.10.11


Organspende als Akt der Nächstenliebe?
Ein Dialogangebot an die Bischöfe Gebhard Fürst und Anton Losinger.
Ein Gastkommentar von Marcus Knaup
KATH.NET 11.10.11
Anm.: Langer aber sehr lesenswerter kritischer Beitrag zu den aktuellen DBK-Statements.


Organspende – ethische Grauzonen aus biblischer und medizinischer Sicht
Regina Breul – Hans Ulrich Steymans OP
23.09.11


PDF Ein Plädoyer für die Reanimation der Hirntoddebatte in Deutschland
Prof. Dr. Ralf Stoecker
19 Seiten, in: D. Preuß, N. Knoepffler, K.-M. Kodalle (Hg.), Körperteile - Körper teilen, Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Beiheft 8/2009, 41,52,
veröffentlich auf der Webseite der Ärzte für das Leben e.V. mit freundlicher Genehmigung des Verlages Verlag Königshausen & Neumann.


Hirntod als endgültige Definition des Todes? Eine notwendige Anfrage
Der deutsche Bundestag bereitet eine Novelle des Transplantationsgesetzes vor. Ziel: Mehr transplantierbare Organe. Das Schweigen zu einem Problem und seine Geschichte.
Von Armin Schwibach
KATH.NET 15.06.11


Organspende und Selbstbestimmung
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20-21/2011) vom 16.05.11
Anm.: Hier gibt es 8 Beiträge zur aktuellen Organspende-Debatte.

Darin besonders lesenswert:

Wie tot sind Hirntote? Alte Frage – neue Antworten
Sabine Müller
APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 20-21 / 16.05.2011

Organspende – tödliches Dilemma oder ethische Pflicht? - Essay
Anna Bergmann
Für die Popularisierung der „Gemeinschaftsaufgabe Organspende“ wird in Deutschland ein hoher medialer und finanzieller Aufwand betrieben.
APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 20-21 / 16.05.2011